Wenn der Körper Energie braucht.

Wenn Körper und Geist überfordert sind, kommt der große Crash zwar plötzlich und oft überraschend, Anzeichen zeigen sich jedoch oft schon viel früher mit Symptomen, wie Schlafstörungen und der damit verbundenen Müdigkeit, Bluthochdruck, Gereiztheit, Rückenschmerzen etc. Wichtig ist daher, rechtzeitig auch die kleinen Signale ernst zu nehmen und nicht erst zu reagieren, wenn der Körper oder die Psyche nicht mehr mitmachen.

 

Mit einem gesunden Energiestatus fühlen wir uns aktiv und gesund, voller Lebensfreude und fröhlich. Natürlich gibt es auch Phasen im Leben, in denen nicht alles rund läuft – Leistungsdruck im Beruf, Freizeitstress oder emotionale Belastungen verschiedenster Art verursachen Stress, der wiederum zu organischen Problemen führen kann.

 

Eine lang andauernde Überforderung oder Stresssituation muss jedoch ernst genommen werden.

 

Den Energiehaushalt des Körpers zu unterstützen und einer Überforderungen entgegen zu steuern kann man schon mit einigen Kleinigkeiten, wobei physiologische und psychologische Faktoren gleichermaßen berücksichtigt werden müssen.

 

Die drei wichtigsten Eckpfeiler dazu sind: Ernährung, Schlaf, Bewegung

 

  1. Ernährung: Eine energiereiche Ernährung ist eine wichtige Basis für einen gesunden Energiestatus – vor allem nach einem anstrengenden Tag oder sportlicher Belastung. Dabei soll Essen nicht bloß einer Nahrungsaufnahme dienen, sondern auch als sinnliches Vergnügen wahrgenommen werden. Es versteht sich von selbst, dass fernsehen, lesen, oder schnell noch eMails oder SMS checken, beim Essen tabu sind.

 

Es müssen nicht immer exotische Produkte sein. Zu den heimischen Energielieferanten zählen beispielsweise Leinsamen. Durch den hohen Gehalt an Omega-3 und Omega-9-Fettsäuren gelten Leinsamen als wahre Superfood gegen Müdigkeit und Erschöpfung. Auch Nüsse und Trockenobst sind eine hervorragende Energiequelle und verbessern die physische und geistige Leistungsfähigkeit. Hier gilt: täglich nicht mehr als eine Hand voll. Und außerdem: viel trinken. Achten Sie auch bei Wasser auf gute Qualität und möglichst lebendiges, energetisiertes Wasser.

 

  1. Ausreichend Schlaf: Nicht jeder Mensch ist gleich. Frauen benötigen angeblich um 2 Stunden mehr Schlaf als Männer, und auch das individuelle Schlafbedürfnis ist unterschiedlich, je nach Konstitution, Belastungen tagsüber, etc. Während sich die einen mit sechs Stunden Schlaf fit und ausgeruht fühlen, haben andere auch nach acht Stunden noch nicht genug Schlaf. Experten raten jedoch zu einem Schlafminimum von rund 5 Stunden.
  2. Sport: Regelmäßige sportliche Betätigung ist gesund und

beugt Krankheiten vor. Auch hier gilt: nicht jeder Körper ist gleich. Die einen möchten sich lieber bei Tennis, Squash oder Joggen auspowern. Andere wiederum mögen die Soft-Version wie Yoga, Pilates oder Spazieren. Ein bisschen anstrengend ab und zu darf es trotzdem werden. Als Faustregel gilt: Besser jeden Tag 20 Minuten als ein Mal die Woche eine Stunde.  Netter Nebeneffekt: Sport ist nicht nur gut für die Figur, sondern bei Ausdauersport (z.B. Joggen, Radfahren) werden Endorphine (Glückshormone) freigesetzt. Sport hilft daher, dass wir uns zufriedener fühlen. Außerdem hilft Sport, sich geistig zu entspannen und beruflichen Stress abzubauen.

 

Ergänzend zu diesen drei Eckpfeilern sind jedoch auch bewusste Entspannungsphasen wichtig. Hetzen Sie nicht von A nach B, ohne rechts und links zu schauen. Halten Sie sich so oft wie möglich in der Natur auf oder ziehen Sie sich regelmäßig in einer Meditation zurück. Achten Sie bewusst auch auf die kleinen, schönen Dinge und Begebenheiten, die Ihnen Tag für Tag begegnen. Vielleicht ist es nur das Vogelgezwitscher in der Früh auf dem Weg zur Arbeit.

 

Und noch etwas: Lachen ist gesund! Ein Mal pro Tag herzlich gelacht bremst bereits die Produktion von Stresshormonen, Anspannung und Stress werden abgebaut und es wird verstärkt Serotonin ausgeschüttet.

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