Elektromagnetische Felder – Verführerische und unsichtbare Gefahr?

Elektromagnetische Felder – Verführerische und unsichtbare Gefahr?

Zur Geschichte
Thomas Edison war im Jahr 1879 vermutlich nicht bewusst, welche Auswirkung seine erste Glühbirne auf die Weltgeschichte haben wird.  Seither hat sich viel getan. Diese erste Glühbirne war die Geburtsstunde von Stromleitungen, Sendemasten, Kabeln und elektrisch gesteuerten Apparaten, die alle elektrische und magnetische Felder – (unsichtbare) Kraftfelder – erzeugen. Vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die drahtlose Technologie wie eine Epidemie ausgebreitet. Der ständige Internetzugang in Schulen, Hotels, Lokalen und beinahe allen öffentlichen Gebäuden und Plätzen ist aus unserem privaten und beruflichen Leben nicht mehr wegzudenken.
Die Technik hat ihren Preis
So verführerisch – und selbstverständlich für die junge Generation – diese Technik auch ist, sie hat ihren Preis: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen und vieles mehr sind Symptome, an denen immer mehr Menschen leiden. Auch wenn die Meinungen über Intensität hier auseinandergehen, kaum jemand leugnet mehr, dass sich (künstliche) elektromagnetische Felder auf die Gesundheit negativ auswirken können. „Die Länder der Europäischen Region haben weltweit beim Schutz der Menschen vor Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebs und chronischen Atemwegserkrankungen eine Führungsrolle übernommen.“, erklärte Dr. Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa. (Quelle: http://www.euro.who.int/de/media-centre/sections/press-releases/2018/who-urges-action-on-europes-biggest-killers-to-reduce-early-deaths-by-a-third, April 2018).
Viele sehen die Ursache von gesundheitlichen Symptomen und Krankheitsbildern im Elektrosmog, der Organismen auf seine ganz eigene Art schädigen kann: TV-Geräte, PC, Handy, Tablet & Co sind für viele Menschen störend, nicht immer kann ein unmittelbarer Zusammenhang hergestellt werden. Eine Vielzahl von Studien belegt jedoch mittlerweile die schädlichen Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf das Verhalten der Zellstruktur, die Veränderung des hormonellen Gleichgewichts, das Immun- und Nervensystem sowie auf Emotionen.
Ständig erreichbar
Die Intensität der elektromagnetischen Felder nimmt jedoch laufend zu, wir müssen und wollen ständig vernetzt und erreichbar sein. Vor allem in Gebieten mit gut ausgebauter Infrastruktur nimmt die „Vernetzung“ in rasantem Tempo und Ausmaß zu. Wenn man bedenkt, dass laut WHO zwei Drittel der Bevölkerung der EU in städtischen Gebieten leben, bekommt man in etwa eine Vorstellung, wie sich diese Entwicklung auf die Gesundheit und die daraus resultierenden Kosten auswirkt. Weiters wurde seitens der WHO erst vor kurzem darauf hingewiesen, dass die gesundheitliche Verfassung der Menschen zunehmend schlechter wird und sich bis zu 8 % der Haushalte die Kosten aus eigener Tasche für die Gesundheitsversorgung nicht mehr leisten können, dies betrifft auch einkommensstarke Länder der EU.
EU Richtlinie
Auch die Europäische Kommission nimmt die Gefahren von elektromagnetischer Strahlung ernst und hat mit Wirkung Juni 2013 die „Richtlinie 2013/35/EU über Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer/innen vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (elektromagnetische Felder)“ in Kraft gesetzt. Darin sind Arbeitgeber verpflichtet, ihre ArbeitnehmerInnen vor gesundheitsschädlichen Wirkungen und Sicherheitsrisiken durch elektromagnetische Felder zu schützen. Achten Sie in Ihrem eigenen Arbeitsumfeld darauf, wie stark Sie elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt sind, vor allem wenn Sie zu den so genannten Risikogruppen gehören.
Welche Möglichkeiten haben Sie, sich in den eigenen vier Wänden so gut wie möglich gegen Elektrosmog zu schützen:
Tipp 1:
Schalten Sie Ihre Geräte (auch PC, Drucker, Bildschirm) nach Gebrauch komplett aus.
Auch im „Stand-by-Betrieb“verbrauchen Geräte Energie und erzeugen außerdem unnötig
Elektrosmog. Ein Mehrfachstecker mit Ein- und Ausschaltfunktion hilft Strom zu sparen.
Tipp 2:
Elektrische Geräte sollten zum Schutz der Gesundheit so weit weg wie möglich platziert
werden, wo sich Personen aufhalten, vor allem Kinder. Das betrifft sogar Tiere und
Pflanzen, auch diese reagieren auf künstliche elektromagnetische Felder.
Tipp 3:
DasBabyphone ist nicht nur Segen, sondern stellt – wenn es drahtlos mit Funk arbeitet – auch eine Quelle für elektromagnetische Strahlung dar. Es sollte daher im Abstand von mindestens eineinhalb Metern zum Kinderbett platziert werden.
Tipp 4:
Verzichten Sie auf DECT-Telefone, bevorzugen Sie bei Computern nach Möglichkeit die
Vernetzung per LAN-Kabel anstelle von Wireless-LAN.
Tipp 5:
Obwohl das Smartphone immer mehr Aufgaben übernimmt und viele herkömmliche
Geräte ablöst, sollte es dennoch so selten und so kurz wie möglich verwendet werden.
Das stundenlange „Hinunterschauen“ auf das Smartphone oder Tablet um eine Nachricht
zu lesen, zu verschicken oder einen Film anzuschauen, belastet die Wirbelsäule mit bis zu
30 Kilogramm zusätzlich.
Wir bieten in unserem Sortiment Produkte, die Sie vor elektromagnetischen Feldern schützen.
Wie zum Beispiel unsere ZISANO OLEXA.

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